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Printmedien/Zeitschriften


Auf dem Kinder- und Jugendzeitschriftenmarkt gibt es mittlerweile eine weit gehende Ausdifferenzierung und Spezifizierung, mit der die unterschiedlichen Interessensvorlieben z.B. von Mädchen und Jungen, von jugendlichen Computerfans und Sportbegeisterten bedient werden. Dies bedeutet, dass der Markt ständig in Bewegung ist und die Auflagen der einzelnen Zeitschriften zurückgehen. Eine themenspezifische Zeitschrift kann sich nur so lange am Markt behaupten, wie das jeweilige Thema „in“ ist.


Die gängigen Jugendzeitschriften bieten Informationen über die Welt der Musik, Stars, Film, VerweisComputerspiele und Handys, Mode und Lifestyle und Fragen zur Sexualität. Für Kinder und insbesondere für Jugendliche erfüllen sie die Funktion von Orientierungshilfe und Identitätsfindung auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Sie bieten Gesprächsstoff unter Freunden und dienen auch dazu, sich von den Erwachsenen (Eltern) abzugrenzen.


Das Lesen von Büchern und Zeitschriften ist heute ein Teil des Medienverbundes, mit dem die Heranwachsenden wie selbstverständlich leben. In diesem Medienverbund werden Themen, Geschichten, Motive etc. in den verschiedenen Medien aufgegriffen und sind somit für Kinder und Jugendliche allgegenwärtig.


Für Kinder- und Jugendzeitschriften und Bücher gibt es keine rechtlich verbindliche Altersfreigabe (VerweisFreigabe), allenfalls eine Empfehlung.

Informationen hierzu finden sich auf den Seiten des Instituts für angewandte Kindermedienforschung – Ifak – der Hochschule für Medien Stuttgart.

Überblick zu Kinderzeitschriften:
http://www.ifak-kindermedien.de/studentisches/Kinderzeitschriften/Ueberbl.htm


Informationen zu Jugendzeitschriften:
http://www.ifak-kindermedien.de/studentisches/Jugendzeitschriften/empfehlungen.htm


Kinder- und Jugendliteratur:
http://ifak-kindermedien.de/downloads5.htm


Viele nützliche Tipps und Informationen gibt es bei der Stiftung Lesen unter:
http://www.stiftunglesen.de

Zeitschriften mit CD-Rom- oder DVD-Beilage

Viele jugendliche Computerspieler/innen und Computerfans informieren sich in den entsprechenden Zeitschriften über neue Produkte, neue Software und insbesondere über neue Spiele auf dem Markt.

Beinahe jeder dieser Zeitschriften ist mittlerweile eine DVD oder CD-Rom beigelegt, auf der sich u.a. Demoversionen, Patches & Updates, Video-Shows zu Spielen und nützliche Softwareprogramme befinden.

 

Befinden sich auf diesen CD-Roms oder DVD Vollversionen von VerweisFilmen oder VerweisComputerspielen, so müssen diese von FSK bzw. USK gekennzeichnet (VerweisFreigabe) werden. Die Kennzeichnung muss deutlich sichtbar sein. Der Händler darf diese Zeitschrift dann nur an die entsprechende Altersgruppe verkaufen.

Enthält die CD-Rom oder die DVD lediglich Auszüge aus Filmen oder Programmen oder so genannte Demo-Versionen, so kann der Anbieter sie selbst kennzeichnen, wenn eine Einrichtung der freiwilligen Selbstkontrolle festgestellt hat, dass diese Auszüge keine Jugendbeeinträchtigung enthalten (www.dt-control.de).

Da viele der Spiele, die in den Zeitschriften besprochen werden, ein USK-Freigabe ab 16 Jahren haben, bringen einige Zeitschriften eine Version auf den Markt, bei der die CD-Rom im Heft mit einer USK 16 Kennzeichnung versehen ist. Diese Zeitschrift darf im Handel dann nur an VerweisJugendliche ab 16 Jahren verkauft werden.

USK